Bitte recht freundlich – Selfie statt Passwort

von Jennifer Jähn

„Endlich ist es soweit“ – Mastercard will ab Sommer 2016 nun Selbstaufnahmen und Fingerabdrücke als Passwortersatz für Onlinetransaktionen verwenden, so berichtet es BBC. Nach verschiedenen durchgeführten Tests einiger Unternehmen im letzten Jahr (wir berichteten hier und hier) und dem Start einer Pilotphase von Mastercard in den USA und in den Niederlanden geht es jetzt in die heiße Phase.

Zunächst sollen die neuen Anwendungen bei Mastercard unter anderem in der Schweiz, Belgien, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, USA aber auch in Deutschland starten. Nachdem in der Testphase sage und schreibe über 90 Prozent der Nutzer beim Bezahlen die Authentifizierung mittels biometrischer Daten, sei es nun ein Selfie oder Finderabdruck, der klassischen Pin-Eingabe vorgezogen hätten, sieht Mastercard den Weg in den Alltag als geebnet an. Bedenkt man jedoch, dass der Test in den USA durchgeführt wurde, die mit dem in Deutschland fundamentalen Recht auf informationelle Selbstbestimmung nicht gerade viel anfangen können, ist es mehr als fraglich, ob sich diese Prozentzahl tatsächlich in der Praxis durchsetzt.

Und wie genau?

Die generelle Funktionsweise ist dabei recht simpel. Zur Erinnerung: Der Nutzer benötigt eine App. Diese nimmt dann die Überprüfung vor. Dabei gibt der Nutzer, wenn er eine Transaktion vornehmen möchte, seine Kreditkartennummer ein und wählt dann eine Authentifizierungsmethode. Entscheidet er sich insofern für die Gesichtserkennung, macht er ein Foto von sich bei dem er jedoch auf Anweisung der Anwendung in die Kamera blinzeln muss ...

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  • MWC 2016: Mastercard rolls out selfie ID checks

    bbc.com - 12 Leser - Mastercard is deploying an app that lets users prove their ID via a selfie or fingerprint check to authorise online purchases.

  • MWC: Mastercard akzeptiert Selfies als Passwortersatz

    zdnet.de - 11 Leser - Das System wird im Sommer 2016 eingeführt - Deutschland und Schweiz zählen zu den Startländern. Statt einer Passwortabfrage kann entweder das Gesicht abfotografiert oder der Fingerabdruck gescannt werden. Aufforderungen zum Blinzeln sollen Täuschen der Gesichtserkennung vermeiden.

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