Mieterhöhung – was zählt ist die tatsächliche Wohnungsgröße

Mieterhöhung – was zählt ist die tatsächliche Wohnungsgröße

Bei Vermietern hatte die Entscheidung des Bundesgerichtshofs, dass Flächenabweichungen im Wohnraummietrecht zwischen der im Mietvertrag angegebenen Fläche und der tatsächlichen Wohnungsgröße ab 10 % zur Mietminderung berechtigen, große Sorgen bereitet. Denn schnell besteht das Problem, dass aufgrund von nur grober Schätzung oder in der Bauphase überholten Plänen die tatsächliche Fläche kleiner als im Mietvertrag angegeben ist. Ein beliebtes Problem in diesem Zusammenhang sind auch Dachschrägen.

Seit dem dieses Urteil vorlag wurde viel darüber diskutiert, wie mit solchen Flächenabweichungen bei Mieterhöhungen umzugehen sei? Also konkret, ob eine tatsächlich größere Fläche als im Mietvertrag bei der Mieterhöhung zu berücksichtigen wäre oder nicht oder erst beim Überschreiten ab 10 %?

Diese Frage hat der BGH (BGH, Urt. v. 18.11.2015 – VIII ZR 266/14) nun in einem aktuellen Urteil dahingehend beantwortet, dass für die Mieterhöhung immer die tatsächliche Fläche zu beachten ist ...

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