Richtigstellung: Keine „Abmahnwelle“ gegen Flüchtlinge!

Als Kanzlei, die seit Jahren im Bereich des Schutzes Geistigen Eigentums tätig ist, sind wir es gewohnt, dass die Berichterstattung manchmal nicht nur kritisch, sondern leider auch sehr polemisch ausfällt.

Der Frage, wie man das Urheberrecht in der heutigen Zeit schützen sollte, stellen wir uns jederzeit gern – und sei sie auch noch so kritisch formuliert. Daher laufen Presseanfragen bei uns selten ins Leere. Wir glauben fest daran, dass man auch und gerade mit kritischen Stimmen im Diskurs bleiben muss, wenn einem die Belange der Rechteinhaber am Herzen liegen.

Üblicherweise haben wir auch Verständnis dafür, dass Nachrichten kurzfristig „online“ gehen müssen, also wenig Zeit bleibt, um alle Fakten zu prüfen, geschweige denn in einem kurzen Beitrag allen Aspekten gerecht zu werden. Und so entscheiden wir uns meistens dagegen, jede kleine Fehldarstellung richtig zu stellen.

Nun wurde aus unserer Sicht allerdings eine Grenze überschritten: Die dramatischen Entwicklungen des letzten Jahres, in der viele Menschen hilfesuchend in unser Land kamen, werden nunmehr dazu genutzt, um die Diskussion über den Umgang mit Urheberrechtsverletzungen erneut in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen. Was ursprünglich mit einem eher neutralen Bericht in der Computerzeitschrift c’t begann, hat sich zu Artikeln ausgeweitet, in denen über eine vermeintliche „Jagd“ auf Flüchtlinge spekuliert wird. Diesen Falschmeldungen liegen jedoch offensichtlich keine echten Recherchen, insbesondere keine Anfragen bei uns bzw. unseren Mandanten, zugrunde.

Daher möchten wir Folgendes klarstellen:

Das Vorgehen gegen Rechtsverletzungen im Internet konzentriert sich keineswegs gezielt auf Flüchtlinge. Derartige Mutmaßungen oder gar Behauptungen sind schlicht falsch.

Ein Geschädigter weiß regelmäßig nicht, mit wem er es zu tun hat ...Zum vollständigen Artikel


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