Europäischer Wettbewerb für umweltfreundliche Beschaffung in Kommunen


Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung hat einen positiven Einfluss auf die Umwelt- und Klimabilanz einer Kommune. Kommunen und Landkreise, die nachhaltige Beschaffung bereits in ihrer täglichen Arbeitspraxis verankert haben, wird jetzt durch den europäischen GPP-Award (Green Public Procurement Award) die schon lange verdiente Aufmerksamkeit zuteil.

Dieser zeichnet herausragende Projekte aus dem Bereich umweltfreundlicher öffentlicher Beschaffung aus. Städte, Gemeinden und Landkreise, die bereits umwelt- und klimafreundlich einkaufen, können sich bis zum 30. April 2016 bewerben. Die Gewinner werden im Sommer 2016 bekannt gegeben.

„Durch die Auszeichnung beispielhafter, umweltfreundlicher Beschaffungsprojekte möchte der GPP-Award andere Kommunen ermuntern, ihre Einkaufsmacht zu nutzen und umweltfreundlich zu beschaffen“, sagt Susanne Brandt, Projektbeauftragte des Klima-Bündnis und Koordinatorin des GPP-Awards. Das kommunale Potential wird deutlich, wenn man Schätzungen der EU betrachtet, nach denen Städte und Gemeinden beinahe 20 Prozent des BIP für den Einkauf von Bau-, Liefer- und Dienstleistungen ausgeben. Öffentliche Auftraggeber haben durch ihre Einkaufsentscheidungen einen großen Einfluss auf die Klimabilanz ihrer Kommune oder Institution ...

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