Grundsätzliche Pflicht zur Urhebernennung

Das Amtsgericht München hat im Juni 2015 noch einmal bestätigt, dass grundsätzlich der Fotograf als Urheber des Werkes namentlich genannt werden muss, wenn eine Fotografie verwendet wird.

AG München: Schadensersatz bei fehlender Urhebernennung

So hat das Gericht zugunsten eines Fotografen entschieden, der zuvor beauftragt worden war, Fotos von einem Hotel zu Werbezwecken aufzunehmen. Diese Fotos wurden anschließend zum Teil (13 der insgesamt 19 Bilder) von dem Auftraggeber auf der Hotelwebseite und auf anderen Hotelportalen im Internet veröffentlicht. Die Verwendung der Bilder erfolgte jedoch ohne dass der Fotograf namentlich genannt wurde. Diesem wurde daher vom Gericht ein Schadensersatz in Höhe von 655,96 € zugesprochen. Die Berechnung erfolgte wie üblich auf Grundlage der anteilig verwendeten 13 Bilder und des dafür vereinbarten Honorars zuzüglich eines Aufschlages in Höhe von 100 Prozent.

Anspruch auf Urhebervermerk erlischt nicht bei Einräumung unbeschränkter Nutzungsrechte

Besonders wichtig und Entscheidungsgrund in dieser Sache ist die Tatsache, dass der Anspruch auf Namensnennung des Fotografen auch nicht automatisch erlischt, wenn unbeschränkte Nutzungsrechte vereinbart werden ...

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