Approbation als Arzt: Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Für die Tätigkeit als Arzt benötigt man in Deutschland grundsätzlich Approbation oder eine Berufserlaubnis: die Anerkennung ausländischer Abschlüsse ist nicht einfach

Spätestens seit dem anhaltenden Zustrom von Flüchtlingen und anderen Migranten ist die Frage der Anerkennung ausländischer Abschlüsse wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Von großem Interesse ist es dabei insbesondere der Erhalt der Approbation als Arzt, Zahnarzt oder Apotheker in Deutschland. Schließlich ist die Approbation Voraussetzung für die eigenverantwortliche Aufnahme des Arztberufes in Deutschland. Auch von Seiten der Politik wird immer wieder ausgeführt, dass Ärzte unter den Migranten besonders willkommen seien (vgl. etwa Zeit online vom 15.10.2015). Dennoch ist es keineswegs so, dass die Anerkennung ausländischer Abschlüsse zum Erhalt der Approbation in Deutschland ein Selbstläufer wäre – ein Thema im Spannungsfeld von Medizinrecht und Verwaltungsrecht.

Approbation als Voraussetzung für die Ausübung des Arztberufs

Ohne Approbation darf in Deutschland der Arztberuf grundsätzlich nicht ausgeübt werden (vgl. § 2 Abs. 1 Bundesärzteordnung). Nach § 2 Abs. 2 Bundesärzteordnung kann eine vorübergehende oder auf eine bestimmte Tätigkeit beschränkte ärztliche Tätigkeit auch auf Grundlage einer Erlaubnis erfolgen. Für die unbedingte ärztliche Tätigkeit ist damit die Approbation entscheidend. Damit ist es letztlich das Ziel, eben diese Approbation zu erhalten, um seinen Beruf „vollwertig“ ausüben zu können.

Die Approbationserteilung knüpft an eine Vielzahl von Voraussetzungen ...

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