Prozesslandschaft in der Anwaltskanzlei (Unterstützungsprozesse)

Nachdem wir in den bisherigen Artikeln die Managementprozesse und Kernprozesse kurz angeschnitten haben, möchte ich heute beginnen, auf die sogenannten Unterstützungsprozesse einzugehen.
Wie unterscheiden sich diese Unterstützungsprozesse von den Kernprozessen?
Während die Managementprozesse all die Prozesse umfassen, die ihre persönliche Entscheidung voraussetzen und zusätzlichen Weisungscharakter haben, die Kernprozesse immer mit dem eigentlichen Unternehmenszweck zusammenhängen und Garant für den wirtschaftlichen Erfolg der Kanzlei sind, also die sogenannten „Wertschöpfung Prozesse“, haben die Unterstützungsprozesse keine direkte Wertschöpfung.
Der Mandant wäre auch nicht bereit, für diese gesondert zu zahlen. Sie dienen auch nicht der direkten Zufriedenheit des Mandanten, sind dennoch für den reibungslosen Ablauf einer Anwaltskanzlei absolut notwendig. Sicherlich können einige der Unterstützungsprozesse Einwirkungen auf die Zufriedenheit des Mandanten haben, ich denke hier zum Beispiel an die diversen Serviceleistungen innerhalb einer Kanzlei, wie Bewirtung etc. Dieses hat aber nichts mit der direkten Zufriedenheit des Mandanten im Hinblick auf die Abwicklung des von ihm übertragenen Mandats zu tun.
Unterstützungsprozesse haben auch keine direkte Wertschöpfung, wie oben ausgeführt wird. Lassen Sie mich in dieses an einem kurzen Beispiel darlegen ...

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