Locky, der Trojaner: Wie schütze ich mich?

Immer wieder schaffen es Trojaner in die Schlagzeilen, obwohl die Verbreitung von Malware-Scannern so weit verbreitet ist, wie noch nie zu vor. Doch immer neue, sich schnellverbreitende Exemplare, können großen Schaden anrichten, bevor diese überhaupt den einzelnen Scannern bekannt sind. Was Trojaner sind und wie man sich schützt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was ist ein Trojaner?

„Ein Trojaner ist ein Programm, das vorgibt, eine wünschenswerte oder notwendige Funktion auszuführen und dies möglicherweise auch tut, aber außerdem eine oder mehrere Funktionen ausführt, die die Person, die das Programm ausführt, weder erwartet noch wünscht.“

So beschrieb Dan Edwards im Jahre 1972 zum ersten Mal einen Trojaner.

Nimmt man diese sehr allgemeine Definition, so kann man auch den derzeit bekanntesten Vertreter dieser Gattung – Locky – darunter subsumieren. Dieser tarnt sich dieser Tage als Rechnung, Mahnung oder Faxanhang, die per E-Mail zugesandt wurde. Aber auch als E-Mail des BKA hat er es bereits geschafft sich Zugang zu einzelnen Rechnern und Netzwerken zu verschaffen.

Was machen Trojaner?

Da Trojaner im Endeffekt eigene Programme sind, können sie theoretisch alles wozu sie programmiert wurden. Hierzu zählt zum einen die Deaktivierung von Firewalls, Virenscannern oder anderen Sicherungssystemen. Denkbar ist auch die Installation eines Keyloggers zum Protokollieren von Tastatureingaben oder dem Versuch ein Backdoor zu installieren. Desweiteren kann der Trojaner darauf abzielen den befallenen PC in ein fernsteuerbares „Botnet“ zu integrieren, um zusammen mit anderen befallenen Systemen Spam zu versenden oder DoS-Angriffe (Denial-of-Service) durchzuführen ...

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