Cybercrime auf dem Vormarsch

von Andreas Wirth

Dies ist die übereinstimmende Aussage der beiden jüngst veröffentlichten Studien von PwC auf nationaler bzw. globaler Ebene zur Entwicklung der Wirtschaftskriminalität.

Wirtschaftskriminalität in der analogen und der digitalen Wirtschaft 2016

so der Titel der deutschen Studie. Darin gab gut ein Drittel der 720 in Deutschland befragten Unternehmen an, von Cybercrime betroffen zu sein; die Verdachtsfälle liegen sogar bei knapp 50 %. In der globalen Studie liegt die Vergleichszahl bei 32 %.

Korruption leicht rückläufig

Für mich eher überraschend der leichte Rückgang bei Korruptionsdelikten. Zwar haben die Verdachtsfälle zugenommen, was nachvollziehbar auf das steigende Problembewußtsein und die zunehmende Etablierung von Antikorruptionmaßnahme zurückgeführt wird, die „echten Fälle“ gingen aber leicht zurück. Gerade weil entsprechende Maßnahmen derzeit in vielen Unternehmen erst etabliert werden, sollte, die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen unterstellt, aber meines Erachtens noch ein Anstieg der entdeckten Fälle zu erwarten sein.

Schadenshöhe im Durchschnitt 1,5 Mio Euro

Die Höhe des durchschnittlichen Schäden bei Wirtschaftsdelikten ist stark von der Unternehmensgröße abhängig und beginnt bei 150 T€ (500-999 Mitarbeiter) und geht bis 4.440T€ (über 10.000 Mitarbeiter). Der Mittelwert über alle befragten Unternehmen liegt bei 1.550 T€. Hier mag nun jeder selbst rechnen, ob sich Einsparungen oder gar die „Ersparung“ eines CMS lohnen.

Druck auf Zulieferer wächst

Während etwa 83 % der Unternehmen mit über 10 ...

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