Abmahnung vom IDO e.V. – warum die Abmahnkosten nicht das eigentliche Übel sind

Wer vom IDO e.V. eine Abmahnung erhält, ist zwar nicht glücklich, kann sich aber hinsichtlich der geringen Abmahnkosten im Vergleich zu anwaltlichen Abmahnungen von Wettbewerbern glücklich schätzen. Doch es ist Vorsicht geboten vor einem zu schnellen Nachkommen der Forderungen, die der IDO e.V. an die Abgemahnten stellt. Wer vorschnell reagiert, zahlt später ordentlich drauf!

Der IDO e.V. ist ein Interessenverband für das Rechts- und Finanzconsulting deutscher Online-Unternehmen. Verfolgt werden die Interessen seiner Mitglieder – Online-Händler. Der Verband mahnt vor allem grundlegende Wettbewerbsverstöße ab, die von Online-Händlern begangen werden. Dabei handelt es sich um absolute Basics, wie eine juristisch korrekte Widerrufsbelehrung oder rechtskonforme AGB.

Dass in den AGB, insbesondere in der Widerrufsbelehrung seit dem 13.06.2014 einige Änderungen vorgenommen werden müssen, ist bei manchen Händlern offensichtlich noch nicht angekommen. Wer seine AGB zuletzt vor diesem Datum aktualisiert hatte, sollte sich dringend anwaltlich beraten lassen und entsprechende AGB erstellen lassen – denn Copy & Paste kann auch teuer werden.

Wer eine Abmahnung vom IDO e.V. erhält, hat relativ geringe Abmahnkosten zu zahlen, da diese gesetzlich gedeckelt sind (195,00 Euro zzgl. USt). Mitbewerber, die anwaltliche Hilfe für die Abmahnung in Anspruch nehmen, können bedeutend höhere Aufwandsentschädigungen fordern (meist zwischen 500,00 – 1.300 Euro) ...

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