StMFLH: Stromtrassen bürgerfreundlich gestalten – Neue Abstandsregelungen in der bayerischen Landesplanung

StMFLH: Stromtrassen bürgerfreundlich gestalten – Neue Abstandsregelungen in der bayerischen Landesplanung

2. März 2016 by klauskohnen

Die Anpassung des Stromnetzes in Deutschland ist durch die Energiewende erforderlich.

Der Schutz der Menschen und das Wohl der Bevölkerung stehen für uns an erster Stelle. Der Stromnetzausbau muss bürgerfreundlich gestaltet werden. Wir nutzen unsere Möglichkeiten als Bundesland in der Landesplanung, um ausreichend Abstand zwischen Freileitungen und Wohnbebauung zu bekommen, solange Freileitungen gebaut werden müssen. Die beste Stromleitung ist allerdings die, die man nicht sieht. Die Staatsregierung hat sich daher erfolgreich mit Vehemenz dafür eingesetzt, dass die großen Nord-Süd-Trassen als Erdkabel gebaut werden. Bei den übrigen Leitungen bleibt Bayern am Ball“, versicherte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder am Mittwoch (2.3.) in Nürnberg.

Neue Regelungen im Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP) sollen für ausreichend Abstand zwischen Freileitungen und Wohnbebauung sorgen. Zum Schutz des Wohnumfeldes soll innerhalb von Ortschaften ein Mindestabstand von 400 Metern von Höchstspannungsleitungen zu Wohngebäuden oder Schulen gelten. Außerhalb von Ortschaften soll ein Mindestabstand von 200 Metern gelten. Die Abstandszahlen lehnen sich an Erfahrungen aus anderen Bundesländern an. Bislang gab es in Bayern keine festen Mindestabstandswerte. Ein neuer Grundsatz wird in das LEP eingefügt: Keine Überspannungen mehr von Siedlungen ...

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