Strafzumessung I: Die vergessenen anwaltlichen Sanktionen….

von Detlef Burhoff

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Heute mache ich dann mal einen Strafzumessungstag. Und den eröffne ich mit dem BGH, Beschl. v. 20.01.2016 – 1 StR 557/15 -, der eine in meinen Augen strafzumessungsrechtliche Selbstverständlichkeit zum Gegenstand hat. Nämlich – um es ein wenig salopp auszudrücken: Die Gerichtte müssen bei der Strafzumessung über den (eigenen) Tellerrand schauen und natürlich auch die Auswirkungen der Strafe auf den Verurteilten berücksichtigen. Und das gilt besonders, wenn er berufsrechtliche Folgen zu erwarten hat, also z.B. bei einem Arzt oder wie hier bei einem Rechtsanwalt, der wegen falscher uneidlicher Aussage im Zusammenhang mit einem Mandat verurteilt worden ist ...

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