Rezension: Kautelarjuristische Klausuren im Zivilrecht

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Kautelarjuristische Klausuren im Zivilrecht

Sikora / Mayer, Kautelarjuristische Klausuren im Zivilrecht, 4. Auflage, Vahlen 2015

Von Carina Wollenweber, Wirtschaftsjuristin, LL.M., Siegen

Das vorliegende Werk „Kautelarjuristische Klausuren im Zivilrecht“ von Dr. Markus Sikora und Dr. Andreas Mayer beschäftigt sich mit der Gestaltung von Verträgen und möchte den Leser näher an diese Kunst heranführen. Die 206 Seiten beinhalten zwei Teile: Der erste Teil stellt die Grundlagen der Vertragsgestaltung für Praxis und Klausur vor und besteht selbst aus vier Kapiteln (A – D). Der zweite Teil umfasst insgesamt acht Klausuren und bildet eindeutig den Schwerpunkt des Werkes.

Kapitel A stellt eine Einleitung in das Themengebiet dar. Erläutert werden u.a. die Bedeutung der Vertragsfreiheit und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Arbeitsweisen von Notar und Anwalt. Kapitel B beleuchtet die Zweckverwirklichung und Störfallvorsorge als primäre Ziele der Vertragsgestaltung. Des Weiteren werden z.B. häufig auftretende Zielkonflikte sowie der Einfluss von Steuer- und Sozialrecht vorgestellt. In Kapitel C werden dem Leser die Instrumente und der Prozess der Vertragsgestaltung näher gebracht. Behandelt werden z.B. Vertragsmuster und die Vertragstechnik, worunter auch die Sprache, der Aufbau und die Struktur zählen. Auffällig ist, dass sich der Prozess der Vertragsgestaltung in erster Linie an den Notar anlehnt. Dies erkennt der Leser u.a. daran, dass § 17 I BeurkG abgedruckt wurde und immer wieder Bezug zu diesem oder zu einem ähnlichen Gesetz genommen wird. Kapitel D stellt dar, wie der Leser mit kautelarjuristischen Klausuren umzugehen hat und welche Arten von diesen existieren (Rn. 109 – 111) ...

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