Datenschutz im öffentlichen Nahverkehr – heute Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg

von Sanela Hodzic

achdem wir zuletzt über die Videoüberwachung im öffentlichen Nahverkehr Hannovers berichteten, widmen wir uns heute den Lesegeräten für elektronische Monatsfahrkarten des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB). Nur kurze Zeit nach der Einführung mussten sie schon wieder abgeschafft werden. Der Grund: Speicherung von Bewegungsdaten der Karteninhaber.

„fahrCard“ und Lesegeräte der BVG

Seit 2012 bieten einige Unternehmen des VBB – so auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) – ihren Kunden als Alternative zum Papierfahrschein die elektronische Monatsfahrkarte an, die so genannte „fahrCard“ im Format einer ec-Karte. Durch fest installierte Lesegeräte, zunächst in Bussen, sollte die Kontrolle stattfinden. Darüber hinaus führen die mobilen Kontrolleure entsprechende Lesegeräte mit. Sobald die „fahrCard“ an das Lesegerät gehalten wird, kann die Gültigkeit der Monatskarte geprüft werden.

Was wird gespeichert?

Laut BVG werden auf dem Chip der „fahrCard“ „(…) nur der von Ihnen gewählte Tarif und Ihre Chipkartennummer gespeichert (…). Es ist weder technisch noch organisatorisch möglich, Bewegungsprofile auf der Karte oder im System zu speichern.“ Die Recherchen des Fahrgastverbands IGEB ergaben jedoch ein anderes Bild ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK