Urteil: 100g Crystal Meth für den Eigenbedarf?

Amtsgericht München Urteil: 100g Crystal Meth für den Eigenbedarf? Ein Italiener kam aus Rom, um in Tschechien Drogen zu besorgen und wurde dann kurz vor München von der Polizei erwischt. Knapp 100g Crystal Meth in feinster Qualität hatte er im Auto versteckt. Dies sei für seinen Eigenbedarf, so der Angeklagte. Das Amtsgericht München hat nun sein Urteil gesprochen. Der Sachverhalt

Der in Rom lebende Bankangestellte kaufte in Tschechien knapp 100g Gramm Methamphetamin (Crystal) für 2000 Euro, also für circa 15 bis 20 Euro pro Gramm. Er besorgte die Drogen ausschließlich für seinen Eigenbedarf. Nach seinen Angaben kostet in Rom das Gramm dieser Droge über das 10-fache mehr.

Er versteckte den Großteil der Drogen unter der Rücksitzbank seines angemieteten Renault, zweigte eine kleine Menge für den weiteren Eigenkonsum ab, und versteckte die kleine Menge in einer Box mit Kosmetiktüchern im Handschuhfach. Er fuhr mit dem PKW bis kurz vor München. Dort wurden bei einer routinemäßigen Polizeikontrolle die Drogen entdeckt.

Die Entscheidung des Amtsgerichts München

In der Sitzung des Amtsgerichts München stellte ein Drogensachverständiger fest, dass die Drogen von ganz hervorragender Qualität seien, "wie sie aus den entsprechenden Küchen der Tschechei bekannt sind" so das Urteil. Dem Angeklagten konnte aber nicht nachgewiesen werden, dass er mit den Drogen Handel treiben wollte ...

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