Alkoholmissbrauch einer Schwangeren ist keine Straftat

von Udo Vetter

Wenn eine Mutter während der Schwangerschaft Alkoholmissbrach betreibt, kann das Kind keine Entschädigungsansprüche gegen den Staat geltend machen. Das Kind sei kein Opfer im Sinne des Opferentschädigungsgesetzes, urteilt das Landessozialgericht Düsseldorf.

Der heute 58-jährige Kläger klagte, weil bei ihm 2012 eine fetales Alkoholsyndrom (FASD) festgestellt wurde. Seine Mutter habe während der Schwangerschaft mit ihm Alkohol getrunken und ihn dadurch massiv geschädigt.

Die 1. Kammer des Sozialgerichts Düsseldorf konnte keine Gewalttat im Sinne des Gesetzes gegen den Kläger feststellen ...

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