Wenn die Polizei nicht mit ihrer Dienstwaffe umgehen kann

von Stephan Weinberger

Damit dürfte der 44-jährige Redakteur der „Nordsee-Zeitung“ nicht gerechnet haben. Zu Recherchezwecken stattete er der Polizei Bremerhaven einen Besuch ab. Im Presseraum wurde ihm eine neue Dienstwaffe vorgestellt. Ein Schuss löste sich und traf den Redakteur im Oberschenkel. Die Polizei ermittelt nun gegen ihre eigenen Kollegen.

Die Bremerhavener Nordsee-Zeitung beschreibt den traurigen Vorfall auf ihrer Facebook-Seite:

„Einem Reporter der NORDSEE-ZEITUNG ist bei einem Recherchetermin im Dienstgebäude der Bremerhavener Polizei in den Oberschenkel geschossen worden. Der Kollege war dort, um sich mit den Beamten über die neue Dienstwaffe der Polizei zu unterhalten und für die Serie „Unsere Polizei“ die Ausrüstung der Beamten vorzustellen, als sich plötzlich ein Schuss löste. Nach der notärztlichen Versorgung kam der Reporter ins Krankenhaus. Es geht ihm nach ersten Erkenntnissen den Umständen entsprechend gut. Die Polizei hat nach dem Unfall die Ermittlungen aufgenommen. (gdm)“

Auf einer danach eilig einberufenen Pressekonferenz informiert der Dienststellenleiter Harry Götze über das Geschehen. Bei der Vorführung der Waffen waren ein Pressesprecher der Ortspolizei und ein Trainer für die Anwendung von Schusswaffen anwesend. Der 45-jährige Ausbilder habe den Schuss ausgelöst, sagte Götze ...

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