Motorradunfall – Fehlende Griffigkeit einer Fahrbahn

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Das OLG Hamm hat entschieden, dass das Land Nordrhein-Westfalen aufgrund einer Verkehrssicherungspflichtverletzung für einen Fahrbahnbelag haften kann, wenn dieser eine unzureichende Griffigkeit aufweist und es aufgrund dieser Gefahrenquelle zu einem Motorradunfall kommt.

Der Sachverhalt

Die Klägerin befuhr mit ihrem Motorrad eine Landstraße. Kurz nach der Ortsdurchfahrt Lemgo-Kirchheide stürzte die Klägerin bei regennasser Fahrbahn. An ihrem Motorrad entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 2.100 Euro. Diesen hat die Klägerin vom beklagten Land ersetzt verlangt.

Aufgrund einer Verkehrssicherungspflichtverletzung der Beklagten sie sei gestürzt, weil die Fahrbahnoberfläche im Bereich der Unfallstelle nicht griffig genug gewesen sei.

Das Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (Az. 11 U 166/14)

Die Klage hatte überwiegend Erfolg. Das Oberlandesgericht Hamm (Urteil, Az. 11 U 166/14) hat der Klägerin – unter Berücksichtigung der ihr anzurechnenden Betriebsgefahr des Motorrades – einen 75%igen Schadensersatz in Höhe von ca. 1.600 Euro zugesprochen ...

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