Pro Bargeld-Grenze – Kontra Datenschutz!

von Oliver Stutz

Hat die Überschrift gewirkt… ? Sind Sie interessiert? Ich verspreche, es ist kein billiger Teaser um Ihre Aufmerksamkeit zu erlangen und dann am Ende doch enttäuscht zu werden.

Darf man in einem Datenschutz-Blog, von dem man in der Regel ja erwarten dürfte, dass für das Thema Datenschutz Partei ergriffen wird, auch mal kritische Töne anschlagen? Sich gar gegen Datenschutz aussprechen? Ich denke, das darf man nicht nur- das muss man von Zeit zu Zeit bei entsprechenden Themen. Was ließe sich über die Glaubwürdigkeit von Autoren sagen, die bei jedem Thema letztlich mit dem Ergebnis schließen, dass „dem Datenschutz“ nach allem Für und Wider wieder mal der Vorrang einzuräumen ist? Damit sage ich nicht, dass wir hier kritische Betrachtungen ausblendeten. Allerdings stehen die datenschutz notizen naturgemäß eher auf der „pro“-, denn auf der „contra“-Seite. Heute jedoch nicht.

Es geht um das Thema Bargeld-Obergrenze, und wie so häufig, hat mich die Lektüre eines Zeitungsartikels das Thema kritisch(er) betrachten lassen. Zwar hatten wir das Thema Bargeld-Obergrenze bereits vor kurzem in den notizen besprochen, allerdings möchte ich Ihnen als kritische Leser die nachfolgenden interessanten Informationen gleichwohl als Ergänzung noch einmal nahebringen und damit auch die Überschrift begründen. Quelle ist der Artikel „Bargeld funktioniert immer“ aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 21. Februar.

Was war der politische bzw. kriminalpolitische Hintergrund der Überlegungen, eine gesetzliche Obergrenze von 5.000,- Euro für Bargeld-Geschäfte einzuführen? Richtig, die Bekämpfung der Geldwäsche. Hierzu ist interessant zu erfahren, dass gerade Deutschland offensichtlich ein Paradies für Geldwäsche ist – zum einen, da es als potenter Wirtschaftsstandort viele wohlhabende Bürger und damit potenzielle Käufer auch illegaler Waren bietet ...

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