Verbraucherinfo: 500-Euro-Schein steht vor dem Aus

Ein Beitrag der ARAG SE Verbraucherinfo: 500-Euro-Schein steht vor dem Aus In die Portemonnaies der Normalbürger verirren sich 500-Euro-Scheine eher selten. Sehr wohl allerdings in die Geldkoffer von Gaunern. Dem will die Europäische Zentralbank (EZB) nun offenbar einen Riegel vorschieben. Das heißt, die Tage der 500-Euro-Scheine sind sehr wahrscheinlich gezählt. Was ist der Grund für diese Maßnahme?

Die Frage ist durchaus berechtigt! Im vergangenen Jahr hat der Chef der EZB noch die Bedeutung des violetten Scheins als wichtiges "Wertaufbewahrungsmittel" und eine Art "letzter Ausweg" für die Geldanlage der Sparer in Zeiten drohender Minus-Zinsen unterstrichen.

Nun herrscht allerdings die Meinung vor, ein Bann der 500-Euro-Note könnte Steuerhinterziehern und der Organisierten Kriminalität das Leben schwer machen. Darüber hinaus treibt die hohe Nachfrage nach dem 500er – besonders in kriminellen Kreisen – die Nachfrage nach dem Euro insgesamt in die Höhe. Ohne den Schein – so die Hoffnung der EZB – würde die Gemeinschaftswährung im Wert sinken und damit dem Export in der gesamten Eurozone zugutekommen.

Wie kann dadurch Kriminellen das Handwerk gelegt werden?

Sollte die 500-Euro-Note tatsächlich verschwinden, müsste die EZB zu diesem Zweck einen bestimmten Termin nennen, ab dem die Scheine nicht mehr gültig sind. Besitzer der Geldscheine dürften diese dann nur umtauschen, wenn sie beweisen können, dass sie das Geld legal erworben haben. Unmöglich für Kriminelle, so hofft die EZB.

Wie viele Banknoten wären betroffen?

Insgesamt sind fast 19 Mrd. Euro-Noten im Umlauf, 614 Mio. davon sind 500er ...

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