Sukzessive Mittäterschaft

Sukzessive Mittäterschaft kommt in Betracht, wenn ein Täter in Kenntnis und mit Billigung des bisher Geschehenen – selbst bei Abweichungen vom ursprünglichen Tatplan in wesentlichen Punkten – in eine bereits begonnene Ausführungshandlung eintritt1.

Sein Einverständnis bezieht sich dann auf die Gesamttat mit der Folge, dass ihm die gesamte Tat zugerechnet werden kann2.

Dass alle Mittäter bei der Ausführung der schweren Misshandlungen anwesend waren und diese mitbekamen, reicht für die Begründung sukzessiver Mittäterschaft nicht aus3 ...

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