Die Revolution im Profi-Fußball bleibt wohl aus…Mainz 05 gewinnt „Rückspiel“ vor dem LAG

von Thorsten Blaufelder

Feb 19

Profifußballer dürfen befristet beschäftigt werden. Dies ist durch „die Eigenart der Arbeitsleistung“ gerechtfertigt, urteilte dass Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz am Mittwoch, den 17.02.2016, in Mainz (AZ: 4 Sa 202/15). Wegen grundsätzlicher Bedeutung ließ das LAG aber die Revision zum Bundesarbeitsgericht in Erfurt zu.

Geklagt hatte Heinz Müller, Torwart des 1. FSV Mainz 05. Er war dort zunächst für drei Jahre als Lizenzspieler beschäftigt und schloss dann im Sommer 2012 einen auf zwei Jahre befristeten Vertrag ab. Abgesehen von einem Krankheitstag wurde er in den ersten elf Bundesligaspielen der Saison 2013/14 durchgehend eingesetzt, danach aber nicht mehr. Stattdessen wurde er der in der Regionalliga spielenden zweiten Mannschaft zugewiesen. Dadurch blieb Müller auch eine Punkteprämie für die Rückrunde 2014 verwehrt.

Nach Auslaufen des Vertrags klagte Müller daher auf Festeinstellung und Schadenersatz für die entgangene Prämie. Die Befristung und auch der Verweis auf die Regionalliga seien unwirksam gewesen ...

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