Muss ein Unternehmen dem FBI eine „Hintertüre“ zur Dekodierung eines Smartphones schaffen?

von Axel Spies

Hier eine Debatte, die kurz oder lang nach Europa kommen wird, wo der neue „Privacy Shield“ und der Zugriff von US-Sicherheitsbehörden auf Daten in Europa heiß diskutiert werden: Wann und wie müssen Hersteller mit den US-Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten (vgl. im Blog schon hier und hier)? Schon seit einiger Zeit ist klar, dass das FBI die Fingerabdrücke eines toten Verdächtigen zum Entsperren eines Smartphones nutzen darf.

Der neueste Streitpunkt: Muss Apple dem FBI aktiv Hilfe beim Hacken leisten und eine „Hintertüre“ (technisch: durch Manipulation der iOS) speziell für das betroffene iPhone entwickeln, das einer der Attentäter von San Bernardino genutzt hat?

Argumentation des FBI:

  • Es geht um die Verfolgung von terroristischen Verbindungen des Attentäters durch Zugriff auf die auf dem Gerät gespeicherten Daten.
  • Die US-Gesetze erlauben im Prinzip eine solche Anordnung; zurückgehend auf den „All Writs Act“ von 1789 (!) ...

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