Bundesregierung: Internationale Konferenz „Partner für den Wandel: Religionen und die Agenda 2030“

von Dr. Georg Neureither

Die Frage, wie Religionen zu Entwicklung und Frieden beitragen können, steht im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz in Berlin. Entwicklungsminister Gerd Müller stellte bei der Eröffnung die neue Strategie zur Zusammenarbeit mit Religionen in der deutschen Entwicklungspolitik vor.

„Gerade heute, wo Religion als Rechtfertigung für Terror und Gewalt missbraucht wird, müssen wir die Zusammenarbeit mit allen Religionsgemeinschaften verbessern. Wir dürfen das Feld nicht den Extremisten überlassen, sondern müssen die stark machen, die sich für Frieden und Entwicklung einsetzen“, so Entwicklungsminister Müller in seiner Eröffnungsrede.

Mehr als 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, den Religionsgemeinschaften und von internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen und der Weltbank diskutieren auf der zweitägigen Konferenz „Partner für den Wandel: Religionen und die Agenda 2030“ über den Beitrag der Religionen zu Entwicklung und Frieden. Unter den Gästen sind unter anderem Klaus Töpfer, Olav Fykse Tveit, Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Tawakkol Karman, Friedensnobelpreisträgerin aus dem Jemen, und Sebastian Francis Shaw, Erzbischof aus Pakistan.

Neue Strategie zur Zusammenarbeit mit Religionen

„Ohne den Beitrag der Religionen werden wir die globalen Herausforderungen nicht bewältigen können“, betonte Müller ...

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