OLG Hamm: 59-Jährige kann noch schwanger werden

Mutter und Tochter schlossen 1991 einen Erbvertrag, wonach die Tochter Erbin nach dem Tod der Mutter sein sollte. Zugleich bestimmten sie den Sohn der Tochter und für den Fall, dass die Tochter weitere leibliche Kinder bekommt, sämtliche Kinder zu gleichen Teilen zu Nacherben.

2015 starb die Mutter und der Sohn verzichtete formgültig auf seine Eintragung als Nacherbe.

Die nunmehr 59-jährige Tochter beantragte daher beim Grundbuchamt, sie ohne Nacherbenvermerk als Eigentümerin des Grundstücks ins Grundbuch einzutragen. Sie habe keine weiteren Kinder und plane solche auch nicht, auch nicht durch künstliche Befruchtung.

Das Grundbuchamt lehnte den Antrag ab. Die Beschwerde blieb erfolglos ...

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