Dropbox – nun mit deutschem Server-Standort

von Jennifer Jähn

Nach aktuellem Bericht der WirtschaftsWoche will der US-amerikanische Cloud-Dienstleister Dropbox künftig auf die Speicherung der Kundendaten in den USA verzichten und diese nunmehr tatsächlich innerhalb Deutschlands speichern. Hat Dropbox bisweilen sämtliche Nutzerdaten auf US-Servern gespeichert, soll sich dies zumindest für deutsche Nutzer ändern. Schon ab dem dritten Quartal dieses Jahres soll es losgehen, so heißt es in der Berichterstattung des Wirtschaftsmagazins.

Hat Dropbox endlich den von verschiedenen Seiten geäußerten datenschutzrechtlichen Bedenken bzw. Vorbehalten nachgegeben (wir berichteten)?

Was ändert sich für wen?

Wenn man sich anschaut, was sich im Einzelnen für wen ändert, bleibt jedoch ein leicht bitterer Nachgeschmack bestehen. Denn nicht jeder Nutzer wird alsbald von dem geplanten Vorgehen des Dienstleisters profitieren können. Anfänglich werden wohl vielmehr ausschließlich die Daten deutscher Firmenkunden auf deutschen Servern abgespeichert. Dabei wird Dropbox sich wiederum der Cloud-Infrastruktur fremder Rechenzentren bedienen, wie auch schon auf US-amerikanischer Seite.

Versprechen von dieser Neuerung könnte sich der Cloud-Dienstleister den Zuwachs von Unternehmen auf Nutzerseite. Momentan meidet die Vielzahl der Unternehmen die Nutzung des Dienstes, gerade wegen der praktizierten Datenspeicherung in den USA ...

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