Kleiner Waffenschein - Kosten / Beantragen - alles Wissenswertes

von JuraRat Redaktion

In den letzten Monaten häufen sich die Schlagzeilen über Terror und Gewalt, was bei vielen Menschen zur Verunsicherung über die persönliche Sicherheit führt. Hinzu kommen eine instabile weltweite politische Lage, der Zustrom vieler Flüchtlinge und gesellschaftliche Umwälzungen. Diese Entwicklungen führen zu einer großen Nachfrage nach Mitteln zur Selbstverteidigung. Allerdings sind ein Überblick oder Statistiken hierüber nicht erhältlich.

Kleiner Waffenschein

Der "Kleine Waffenschein" wurde gleichzeitig mit der Änderung des Waffengesetzes (WaffG) im Oktober 2002 geschaffen. Die Neufassung des Gesetzes trat am 01.04.2003 in Kraft. Beim Kleinen Waffenschein handelt es sich um einen Waffenschein, der Inhaber zum Führen von Reizstoff-, Signal-, oder Schreckschusswaffen ermächtigt. Alle Waffen müssen über eine Zulassung nach § 8 des Beschussgesetzes (BeschG) verfügen. Diese Zulassung wird durch die Physikalisch-Technische-Bundesanstalt (PTB) ausgestellt. Die Erkennungszeichen solcher Waffen sind die Buchstaben PTB in einem Kreis.

Die Bezeichnung "Führen einer Waffe" bedeutet die "Ausübung tatsächlicher Gewalt" außerhalb der eigenen Wohnung, eigener Geschäftsräume und des eigenen Besitzes, wie zum Beispiel eines eingezäunten Grundstücks oder einer Schießstätte.

Voraussetzungen für den Erwerb des Kleinen Waffenscheins ist ein Mindestalter von 18 Jahren sowie die entsprechende Zuverlässigkeit. Ebenso darf der Inhaber keine Vorstrafen haben und muss über die persönliche Eignung verfügen. Diese liegt nicht vor, wenn bei einem Antragsteller Annahmen über Geschäftsunfähigkeit, Alkoholabhängigkeit oder psychische Erkrankungen vorliegen.

Waffenarten

Der Kleine Waffenschein ermöglicht das Führen von SRS-Waffen. Die Bezeichnung "SRS" steht für Schreckschusswaffen, Reizstoffwaffen und Signalwaffen ...

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