Profiltiefe und Reifendruck für Motorräder -Gesetzeslage

Wenn es um die Sicherheit beim Motorradfahren geht, kommt der Beschaffenheit der Reifen eine besondere Bedeutung zu, denn sie sind das Bindeglied zwischen der Maschine und dem Asphalt. Die aufgezogenen Pneus sind maßgeblich für die Haftung auf der Straße verantwortlich und haben einen großen Einfluss auf das Fahrverhalten. Doch wie sieht eigentlich die Gesetzeslage aus und wie sinnvoll sind die Vorgaben in der Realität.

Die Profiltiefe – Ein Maß für die Abnutzung der Reifen

Bei jeder Fahrt mit dem Motorrad findet auf der Reifenoberfläche ein mechanischer Abrieb statt, der bewirkt, dass kontinuierlich Gummi von der Oberfläche abgetragen wird, was mit der Zeit zu einer Abnahme der Profiltiefe führt. Generell gilt: Je geringer die Profiltiefe, desto schlechter sind auch die Fahreigenschaften der Reifen. Diese Erkenntnis hat den Gesetzgeber dazu veranlasst, eine Mindestprofiltiefe einzuführen, die in Deutschland und der Schweiz 1,6 Millimeter beträgt. Wird dieser Wert unterschritten, muss der Fahrer mit einem Bußgeld sowie einem Punkt im Fahreignungsregister rechnen. Damit sich die kritische Profiltiefe schneller erkennen lässt, haben viele Hersteller ihre Pneus mit speziellen Einkerbungen versehen, die in ihrer Höhe der gesetzlichen Vorgabe entsprechen und auch als TWIs bezeichnet werden. Hier sollte allerdings darauf geachtet werden, aus welchem Land die Reifen stammen, da die Einkerbungen bei amerikanischen Modellen nur eine Höhe von 0,8 Millimeter aufweisen. Um hier nichts verkehrt zu machen, empfiehlt es sich auf einen bundesweiten Händler wie Tirendo zurück zu greifen ...

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