Betreuungsverfahren – und die Anhörung im Beschwerdeverfahren

Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist eine erneute Anhörung im Beschwerdeverfahren immer dann erforderlich, wenn von ihr neue Erkenntnisse im Sinne des § 68 Abs. 3 Satz 2 FamFG zu erwarten sind.

Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn der Betroffene an seinem in der amtsgerichtlichen Anhörung erklärten Einverständnis mit einer Betreuung im Beschwerdeverfahren nicht mehr festhält1.

Gemessen hieran hätte in dem hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall das Beschwerdegericht den Betroffenen selbst anhören müssen ...

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