Nur einmal Koks und weg ist der Lappen!

von Peter Ratzka

Das Verwaltungsgericht Trier hat in einem Beschluss Anfang des Jahres festgestellt, dass bereits der einmalige nachgewiesene Konsum von Kokain ausreicht, um eine Fahrerlaubnis zu entziehen (VG Trier , Beschluss vom 05.01.2016 – 1 L 3706/15.TR).

Der Betroffene war in eine Verkehrskontrolle geraten. Ein Drogentest verlief positiv. Ein ärztlicher Untersuchungsbericht vom selben Tag stellte eine Beeinflussung durch Drogen fest. Die Untersuchung der Blutprobe bestätigte die Aufnahme von Kokain. Daraufhin entzog die Fahrerlaubnisbehörde die Fahrerlaubnis mit sofortiger Wirkung. Hiergegen wandte sich der Betroffene mit einem Antrag auf Aussetzung der sofortigen Vollziehung.

Das Verwaltungsgericht bestätigte jedoch die Entscheidung der Fahrerlaubnisbehörde. Der einmalige nachgewiesene Konsum von Kokain reiche aus, um eine Fahreignung auszuschließen ...

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