Wochenendserie zum Zweiten: AG Frankfurt am Main verurteiklt HUK-COBURG erneut zur Zahlung restlicher, vorgerichtlich gekürzter Sachverständigenkosten mit erfreulich klar begeründetem Urteil vom 14.8.2015 – 32 C 2349/15 (72) -.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und -Leser,

hier und heute folgt nun das zweite Urteil aus Frankfurt am Main zu den restlichen Sachverständigenkosten gegen die HUK-COBURG. In diesem Fall war es die HUK-COBURG Allgemeine Versicherung AG, die vorgerichtlich die vom Sachverständigen berechneten Kosten willkürlich, und damit rechtswidrig, wie das nachfolgende Urteil beweist, kürzte. Wieder eine erfreuliche Entscheidung aus Frankfurt gegen die HUK-COBURG. Damit erhöht sich jeden Tag die Zahl der Urteile gegen die HUK-COBURG, aus denen ersichtlich ist, dass diese Versicherung sich nicht an Recht und Gesetz hält, wenn es um die Regulierung von Unfallschäden geht, für die sie und ihre Versicherten haften. Aber aus der Vielzahl der gegen die HUK-COBURG ergangenen Urteile ist auch deren Beratungsresistenz ersichtlich. Offenbar hilft bei dieser Versicherung weder Hopfen noch Malz. Lest selbst und gebt Eure Kommentare ab.

Viele Grüße und für die Jecken ein schönes Karnevalswochenende Willi Wacker

Amtsgericht Frankfurt am Main Verkündet – It. Prot. – am: Aktenzeichen: 32 C 2349/15 (72) 14.08.2015

Im Namen des Volkes Urteil

In dem Rechtsstreit

Kläger

gegen

HUK Coburg Allgem.Versicherung AG, vertr. d.d. Vorstand, Lyoner Str. 10, 60524 Frankfurt am Main

Beklagte

hat das Amtsgericht Frankfurt am Main durch die Richterin am Amtsgericht L. im schriftlichen Verfahren gemäß § 495a ZPO nach dem Verfahrensstand vom 31.07.2015 für Recht erkannt:

Tatbestand

Von einer Darstellung des Tatbestandes wird gemäß, § 313a Abs. 1 Satz 1 ZPO abgesehen, da gegen das Urteil ein Rechtsmittel unzweifelhaft nicht gegeben ist.

Entscheidungsgründe

Die zulässige Klage ist begründet. Dem Kläger steht gegen die Beklagte ein Schadenersatzanspruch gemäß §§ 823 Abs. 1 BGB, 7 Abs. 1, 17, 18 StVG, 249, 398 BGB i.V.m. § 115 VVG in tenorierter Höhe zu.

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