VG Gelsenkirchen: Gänse dürfen getötet werden, wenn sie danach gegessen werden

von Andreas Stephan

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat mit Urteil vom 05.02.2016 entschieden, dass die Stadt Bochum das Töten von Gänsen zum Anlass des traditionellen Gänsereitens am Rosenmontag nicht untersagen braucht. Das anschließende Verzehren der Tiere sei ein vernüntiger Grund für das vorherige Töten.

Bei dem Brauch des traditionellen Gänsereitens werden in Bochum-Wattenscheid in den Ortsteilen Höntrop und Servinghausen von Vereinen zuvor getötete Gänse an den Füßen zwischen zwei Bäumen aufgehängt. Danach versuchen mehrere Reiter, der Gans im Galopp den Kopf abzureißen. Anschließend werden die Gänse noch verzehrt. Diese Veranstaltung findet jährlich an Rosenmontag statt ...

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