Verschlüsselung – ein Zauberwort

von Daniela Windelband

Das Wort Verschlüsselung klingt in den Ohren von Datenschützern wie das Halleluja in der Kirche. Ein Segen für die Privatsphäre. Auch wir haben bereits an verschiedener Stelle hierzu gebloggt. Ganz anders ist das Empfinden auf Seiten der Strafverfolger. Für sie klingt das Wort Verschlüsselung eher wie ein schriller Alarmton. Die Dezibelzahlen dieses Alarmtons herunterzuschrauben ist nun den Verfassern einer Harvardstudie mit dem Titel „Don’t Panic. Making Progress on the „Going Dark“ Debate“ gelungen. Auf der anderen Seite dürfte der Schmerz bei Datenschützer dafür zunehmen..

Wie kam es dazu?

Das immer häufiger Verschlüsselungen eingesetzt werden und diese auch vermehrt voreingestellt sind, ist ein Fakt – auch als Reaktion auf Edward Snowden. Ermittlungsbehörden sehen darin die Möglichkeit für Kriminelle, sich ungestört zu besprechen oder im Extremfall Terroranschläge zu planen. Aus diesem Grund fordern Behörden eine Hintertür, mit der sie die Verschlüsselung aufheben können. Hersteller und Datenschützer sehen indes die Privatsphäre vieler unschuldiger Nutzer gefährdet ...

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