AG HH-St. Georg verurteilt die Halterin des bei der HUK-Coburg versicherten Fahrzeuges zur Zahlung gekürzter Sachverständigenkosten (910 C 310/15 vom 01.02.2016)

Mit Datum vom 01.02.2016 hat das AG HH-St. Georg die Halterin des bei der HUK-Coburg versicherten Fahrzeuges zur Zahlung von 62,22 € zzgl. Zinsen sowie den Kosten einer Halteranfrage verurteilt. Das Gericht nimmt Bezug auf die zutreffende Rechtsprechung des LG Hamburg und kommt ohne jeden Verweis auf Tabellen des BVSK aus. Ein perfektes Urteil, erstritten von der Kanzlei Hamburger Meile.

Die Entscheidungsgründe:

Die zulässige Klage ist begründet.

Der Kläger hat aus abgetretenem Recht der Geschädigten X gegen die Beklagte als Halterin des Fahrzeuges mit dem amtlichen Kennzeichen xx-xx 000 Anspruch auf Zahlung restlichen Schadensersatzes in Höhe von 62,22 € aus dem Verkehrsunfallereignis vom xx.xx.xxxx in Hamburg, gemäß §§ 823, 249. BGB, §§ 7, 17 StVG i.V.m. § 398 BGB.

Die Beklagte schuldet die vollständige Begleichung der Kosten des hier klagenden Sachverstän­digen aus dessen Rechnung vom xx.xx.2015 (Anlage K 4) über insgesamt 459,22 € und kann sich nicht mit Erfolg darauf berufen, die von ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung (HUK Coburg Allge­meine Versicherung AG) darauf geleistete Teilzahlung von 397,00 € habe diese Forderung bereits vollständig erfüllt. Zur Kürzung des Sachverständigeohonorars., das aus Sicht der Geschädigten für eine sachdienliche Rechtsverfolgung erforderlich war, bestand unter keinem rechtli­chen Gesichtspunkt Anlass. Die Kosten des Sachverständigen erweisen sich bei der nach § 249 Abs. 2 BGB gebotenen subjektbezogenen Schadensbetrachtung aus Sicht der Geschädig­ten als zur Schadensbehebung erforderlicher Hersteilungsaufwand. Die Beklagte kann der Ge­schädigten bzw ...

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