AG Frankfurt am Main verurteilt HUK-COBURG Allg. Vers. AG zur Zahlung restlicher, vorgerichtlich gekürzter Sachverständigenkosten mit Urteil vom 14.4.2015 – 32 C 506/15 (27) -.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserschaft,

hier und heute geht es mit der HUK-COBURG weiter, wie sollte es auch anders sein bei der Beratungsresistenz dieser Versicherung? Nachstehend veröffentlichen wir für Euch ein Urteil aus Frankfurt am Main zu den restlichen Sachverständigenkosten gegen die HUK-COBURG. In diesem Fall war es die HUK-COBURG Allgemeine Versicherung AG, die rechtswidrig die berechneten Sachverständigenkosten gekürzt hatte. Die Rechnung wurde seitens der HUK-COBURG allerdings ohne das Gericht gemacht. Was allerdings bei der Entscheidung nicht passt, ist der vom Gericht gemachte Hinweis auf 25 Prozent. Wie das Gericht genau auf diesen Betrag – und nicht etwa auf 20 oder 30 Prozent – kommt, bleibt Geheimnis des Gerichts. Schon von daher kann ein derartiger Hinweis juristisch nur kritisch gesehen werden, wie wir meinen. Ingesamt handelt es sich aber trotzdem um eine positive Entscheidung bis auf den Hinweis der 25 Prozent. Was denkt Ihr?

Viele Grüße Willi Wacker

Amtsgericht Frankfurt am Main Aktenzeichen: 32 C 506/15 (27)

Im Namen des Volkes Urteil

In dem Rechtsstreit

Kläger

gegen

HUK Coburg Allgem. Versicherung AG vertr.d.d.Vorstand, Lyoner Str. 10, 60528 Frankfurt

Beklagte

hat das Amtsgericht Frankfurt am Main durch den Richter am Amtsgericht Dr. S. im schriftlichen Verfahren gemäß § 495a ZPO am 14.04.2015 für Recht erkannt:

Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 182,98 nebst Zinsen in Höhe von 5%Punkten über dem Basiszinssatz seit dem 06.02.2015 zu zahlen. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Entscheidungsgründe:

(ohne Tatbestand gem. § 313a Abs. 1 ZPO)

Der Kläger hat gegen die Beklagte Anspruch auf weiteren Schadensersatz in Höhe von 182,98 € gem. §§ 7, 18 StVG, § 415 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 u. Satz 4 VVG, § 249 Abs.1 BGB ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK