1250 Euro Strafe für Holzstapel ohne Baugenehmigung

von Stephan Weinberger

Ein Potsdamer Hotelier stapelt seit 20 Jahren Brennholz im Garten seiner Anlage. Die zuständige Bauverwaltung hält ihm nun vor, dass er für den Holzstapel eine Baugenehmigung brauche. Außerdem verhängte sie 1250 Euro Strafe.

Das ZDF-Ländermagazin berichtete in der Kategorie „Hammer der Woche“ über diesen kuriosen Fall zwischen der Stadtverwaltung und dem Inselhotel Hermannswerder. Die städtische Bauverwaltung stellte Geschäftsführer Burkhard Scholz einen Bescheid zu, der die Beseitigung des mit einer Plastikplane bedeckten Holzstapels anordnet. Darüber hinaus wären 1250 Euro Strafe fällig, da für den Stapel keine Baugenehmigung beantragt wurde.

Zur Begründung führt die Behörde aus, dass der Holzstapel durch seine „eigene Schwere“ mit dem Boden verbunden sei und deshalb eine bauliche Anlage darstelle. Eine Genehmigung sei deshalb erforderlich. Eine solche wäre aber nicht erteilt worden, da es sich nach Ansicht der Stadtverwaltung bei dem Garten des Inselhotels um einen außerstädtischen Bereich handelt. Dort dürfte nichts stehen, so auch nicht der Holzstapel.

Geschäftsführer Scholz bestreitet diese Einschätzung. Es sei bereits juristisch klargestellt, dass die Halbinsel Hermannswerder sehr wohl besiedelt sei. Er sieht in dem Vorgehen der Stadt Schikane, sagte er gegenüber dem Tagesspiegel. Es sei nicht der erste Streit mit der Stadt ...

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