Kanzleivideo einbauen – aber richtig!

von Ralf Zosel

Die Kanzlei, sich selbst als Anwalt uns seine anwaltliche Dienstleistung kann man sehr gut in einem Film vorstellen, den man dann auf der Kanzleihomepage einbaut. Dass bei solch einem Kanzleivideo viel schief gehen kann, zeigt das Beispiel, auf das ich gestern gestoßen bin. Ich will das hier kurz vorstellen, weil man viel daraus lernen kann.

Abrufbar mit jedem Browser?

Mein Standardbrowser ist Safari auf dem Mac. Rufe ich damit die Seite auf der Kanzleihomepage mit dem Kanzleifilm auf, wird mir angezeigt: „Fehlendes Plug-In„. Folge ich dem Link, kommt immerhin der Hinweis:

Auf dieser Website befindet sich Inhalt, der das Plug-In „Adobe Flash Player“ benötigt.

Klicke ich weiter, komme ich zu einer Seite, wo ich mir die Browser-Erweiterung runterladen kann. Will ich aber nicht, denn Flash ist inzwischen nicht nur überholt, sondern macht vor allem immer wieder wegen gravierender Sicherheitslücken Schlagzeilen. Deshalb verzichtet Apple schon seit Jahren darauf, das mit seinen Geräten auszuliefern.

Bei Firefox lautet die Meldung: „Ein Plugin wird benötigt, um diese Inhalte darzustellen.“ Einen weiterführenden Link gibt es hier nicht.

Immerhin: Mit Chrome lässt sich das Video aufrufen. Auch ohne Plugin auf dem Mac. In diesem Browser ist ein Flash-Player fest eingebaut. Und selbst auf dem iPhone lädt das YouTube-Video, obwohl das Betriebssystem iOS eigentlich kein Flash unterstützt.

Apple-Nutzer selber Schuld?

„Wer nutzt schon Apple-Geräte?“, wird sich mancher fragen? Ich habe mal nachgeschaut: Bei diversen Kanzleihomepages, die ich betreue, liegt der Anteil der Nutzer des Apple-Betriebssystems Mac OS X bei ca 10 %. Hinzu kommen zwischen 13 und 30 % iOS-Nutzer (iPhone, iPad) ...

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