Der Fiskus muss sich an der Pflichtteilslast "beteiligen"

Als gesetzliche Grenze der Testierfreiheit ermöglicht das Pflichtteilsrecht Mahnangehörigen eine Mindestbeteiligung am Nachlass: Kinder, Eltern, Ehegatten und Lebenspartner des Verstorbenen erhalten auch dann einen Teil vom Nachlass, wenn sie durch Verfügung von Todes wegen von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen sind. Ihnen steht gegenüber den eingesetzten Erben, ein auf Geldzahlung gerichteter Pflichtteilsanspruch im Wert der Hälfte des gesetzlichen Erbteils zu.

Der Nachlass der eingesetzten Erben ist also um den geltend gemachten Pflichtteilsanspruch gemindert. Besteht der Nachlass aus zum Teil begünstigten Vermögen (Familienheim, Betriebsvermögen, zu Wohnzwecken vermietete Grundstücke) will die Finanzverwaltung die Minderung des Nachlasses nicht vollumfänglich mit tragen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK