Ist bereits die erste Bestätigungs-E-Mail im Rahmen des Double Opt-In Verfahrens unzulässiger Spam? - Das Aus für das "Double Opt-In"-Verfahren?

von Sebastian Ehrhardt

Veröffentlicht von Sebastian Ehrhardt am 01. Februar 2016. Es gibt bislang keine Kommentare.

Im Rahmen des sog. „Double Opt-In“ Verfahrens erhält der E-Mail Empfänger mit dem Ausfüllen des Online-Formulars zur Anmeldung in den Newsletter-Verteiler eine E-Mail, worin er die Anmeldung bestätigen muss. Das Oberlandesgericht München hatte sich im Jahr 2012 mit der Frage zu befassen, ob bereits diese erste E-Mail unzulässigen Spam darstellt.

Bereits die erste Bestätigungs-E-Mail im Rahmen des sog. "Double Opt-In"-Verfahrens stellt einen Verstoß gegen § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG dar.

Hinweis: Dieses Urteil ist bereits aus dem Jahr 2012, soll aber gleichwohl Erwähnung im Blog finden!

Erste Bestätigungs-E-Mail im Rahmen des „Double Opt-In“-Verfahrens

Wird das „Double Opt-In“-Verfahren für das E-Mail Marketing eingesetzt, so erhält der Inhaber einer E-Mail Adresse, die in das Anmeldeformular für einen Newsletter eingetragen wird, – unabhängig davon, ob er die Eintragung in das Online-Formular selbst vorgenommen hat oder nicht – an diese E-Mail Adresse eine erste Bestätigungs-E-Mail. Der Versand dieser E-Mail erfolgt dabei auch dann, wenn der Empfänger keine ausdrückliche Einwilligung hierzu erteilt hat.

Mit dieser ersten E-Mail soll die Echtheit einer E-Mail-Adresse im Rahmen des Eintragungsverfahrens geprüft werden. Selbst wenn also einem Eintragungsformular für einen E-Mail Newsletter ein „Double Opt-In“ Verfahren nachgeschaltet ist, erhält der Empfänger eine E-Mail – unabhängig davon, ob er den Empfang des Newsletters wünscht oder eben nicht – in welcher er aufgefordert wird, die Eintragung in den Newsletter-Verteiler zu bestätigen ...

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