Ghostwriter – Segen oder Fluch?

von Jessica Große Wortmann

Ein jedes Semester ist es wieder so weit: Die Klausur- und Hausarbeitszeit zehrt an den Nerven. Manch einem gehen die Arbeiten leicht von der Hand, manch einem fällt es schwer ein Gutachten auf das Papier zu bringen. Dazu kommt der Druck möglichst alles gleichzeitig, mit Bestnoten zu bestehen.

Überhaupt ist dies ein großer Punkt während des Jurastudiums: Der Druck, die Noten, das Lernpensum. Auf den Fluren hält sich die Ansicht, nur Prädikatsnoten seien gut genug, hartnäckig. An den schwarzen Brettern finden sich Aushänge die Hilfe versprechen: Ghostwriter.

Ghostwriting – was ist das?

Der Autor eines Textes oder einer Arbeit wird nicht genannt, er schreibt im Prinzip für und im Namen eines anderen. Der Ghostwriter bleibt also „geisterhaft“ und tritt nicht in Erscheinung. Im Prinzip fertigt er die komplette Arbeit, mit der Recherche, den Skizzen und der ausformulierten Version an und lässt den Auftraggeber als Autor auftreten.

Ghostwriter im Rechtswissenschaftlichen Bereich

Selbstständige Ghostwriter und Agenturen gibt es einige auf dem Markt. Er ist riesig, was wohl auch an der Verzweiflung vieler Studenten liegen mag. Ein Ghostwriter im Rechtswissenschaftlichen Bereich fertigt die Hausarbeit für den Auftraggeber an, manche bieten sogar eine Notengarantie. So hat der Student eine Sorge weniger und Platz im Geldbeutel ...

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