Protokoll der mündlichen Prüfung zum 2. Staatsexamen – NRW Januar 2016

Bei dem nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Orginal-Mitschrift aus dem Zweiten Staatsexamen der Mündlichen Prüfung in NRW vom Januar 2016. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Weggelassen wurden die Angaben zum Prüferverhalten. Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Prüfungsthemen: Strafrecht

Vorpunkte der Kandidaten

Kandidat 1 2 3 4 5 Vorpunkte 42 50 4,0 6 5 Aktenvortrag 9 16 7 7 5 Prüfungsgespräch 10 14 7 7 7 Endnote 8,10 10,60 4,7 7,1 6,57 Endnote (1. Examen) 8,24

Zur Sache:

Prüfungsstoff:

Prüfungsthemen: Zahngoldfall

Paragraphen: §242 StGB, §246 StGB, §133 StGB, §946 BGB, §168 StGB

Prüfungsgespräch: Frage-Antwort, hält Reihenfolge ein, Intensivbefragung Einzelner, hart am Fall

Prüfungsgespräch:

Der Prüfer war bei uns Ersatzprüfer für eine eigentlich vorgesehene Oberstaatsanwältin, die krankheitsbedingt ausfiel. Dies war natürlich etwas ungünstig, als wir uns alle auf staatsanwaltliche Themen vorbereitet hatten und die eigentlich vorgesehene Prüferin durchaus protokollfest zu sein schien. Zur Protokollfestigkeit vom Prüfer kann ich daher naturgemäß nichts beitragen.

Die Prüfung eröffnete der Prüfer, indem er uns den (strafrechtlichen) Zahngoldfall. Ein Mandant kommt zu Ihnen als Rechtsanwalt. Er schildert folgenden Sachverhalt: Seine Mutter sei verstorben. Er sei Alleinerbe. Bei ihrer Einäscherung beobachtete der Mandant, wie sich ein Mitarbeiter des städtischen Krematoriums das Zahngold der Mutter einsteckte ...

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