Wie sich die Probezeit auf den Kündigungsschutz auswirkt

Es gibt zwei Varianten der Vereinbarung einer Probezeit im Arbeitsverhältnis: Bei der ersten Variante endet das Arbeitsverhältnis automatisch mit Ablauf der Probezeit. Das Arbeitsverhältnis ist also für den Zweck der Erprobung befristet und wird nicht automatisch verlängert. Nach der Probezeit ist der Arbeitgeber frei in seiner Entscheidung, ob er das Arbeitsverhältnis fortsetzt oder nicht. Die zweite Variante bedeutet, dass Sie zwar einen unbefristeten Vertrag abgeschlossen haben, aber die ersten Monate (üblich sind sechs Monate) als Probezeit vereinbart werden, in der Sie sich bewähren sollen. Wird das Arbeitsverhältnis innerhalb der Probezeit nicht gekündigt, besteht es unbefristet fort. Die erste hier genannte Variante ist der Ausnahmefall, die zweite Variante der Regelfall. Wie sieht es nun mit dem Kündigungsschutz bei beiden Varianten aus? Bei einem befristeten Probearbeitsverhältnis (Var. 1) ist grundsätzlich die ordentliche Kündigung ausgeschlossen. Das heißt, dass das Arbeitsverhältnis frühestens mit Ablauf der Befristung (= Probezeit) endet. Allerdings kann arbeitsvertraglich auch die Möglichkeit einer ordentlichen Kündigung während der befristeten Probezeit vereinbart werden ...Zum vollständigen Artikel


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