Sind die Feeder-Klubs schuld?

Sind die Feeder-Klubs schuld?

Transfers von Minderjährigen werden Real und Atletico zum Verhängnis

Im letzten Sommer gaben Real Madrid und Atletico Madrid zusammen über 220 Millionen Euro für Neuzugänge aus. Wenn es nach der FIFA geht, ist damit nun für ein Jahr Schluss. Denn wegen Verstößen gegen Transfers von Minderjährigen wurde den beiden Madrider Klubs eine einjährige Transfersperre auferlegt. Rechtsanwältin und Sportrechtexpertin Corinna vom Berg erklärt die Hintergründe.

Am 16. Januar verkündete die Disziplinarkommission des Fußball-Weltverbands FIFA eine Transfersperre gegen Real Madrid und Atletico Madrid. Beide spanischen Topklubs stehen seit Jahren für teure und namhafte Neuverpflichtungen. Die Verantwortlichen beider Vereine waren aber darauf vorbereitet. Seit Jahren wussten sie von den FIFA-Ermittlungen und durch die Transfersperre vom FC Barcelona im letzten Jahr war ungefähr klar, welche Strafe ihnen blühen würde.

Transfers von Minderjährigen

Der tatsächliche Grund für die erfolgten Sanktionen ist aber nicht ein millionenschwerer Superstar. Nein, die offizielle Begründung lautet: “Verstöße im Zusammenhang mit internationalen Transfers und der Registrierung von Spielern unter 18 Jahren.” Um welche Transfers es genau ging, bleibt der Öffentlichkeit verborgen. Die genaue FIFA-Erklärung ging nur an die betroffenen Vereine. Die juristische Abteilung von Real Madrid wollte aus Datenschutzgründen auch keine genauen Namen nennen. Nur so viel: 39 Spieler wurden untersucht und dabei wurden acht Verstöße festgestellt.

Es ist aber davon auszugehen, dass es sich nicht nur um Spieler handelt, die unmittelbar bei den Königlichen unter Vertrag stehen. Rechtsanwältin Corinna vom Berg erklärt die Situation folgendermaßen: “Real hat mit einigen Klubs eine Zusammenarbeit vereinbart ...

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