Einkommensteuererklärung für Arbeitnehmer – Wann lohnt es sich? (Teil 2)

von Matthias Trinks

Zehn typische Ausgaben aus der Einkommensteuererklärung von Arbeitnehmern – Teil 2.

Sonderausgaben
  1. Spenden, Mitgliedsbeiträge

Nicht vergessen werden sollten Spenden und Mitgliedsbeiträge. Voraussetzung ist, dass der Empfänger einen steuerbegünstigten Zweck verfolgt, in der Regel also gemeinnützig anerkannt ist. Besondere Beachtung verdient noch der Umstand, dass der Gesetzgeber auch Spenden an politische Parteien zum Abzug zulässt. Tatsächlich ist die steuerliche Begünstigung hier sogar noch höher, als bei sonstigen Spenden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Außergewöhnliche Belastungen

Trügerisch ist die Abzugsfähigkeit außergewöhnlicher Belastungen. Denn diese sind ausnahmslos nur abzugsfähig, soweit sie der Höhe nach die Zumutbarkeitsgrenze übersteigen. In aller Regel lohnt sich das Sammeln von Quittungen für Medikamente und Arztbesuche daher gar nicht.

  1. Außergewöhnliches

Ausnahmen bestehen demzufolge vor allem dann, wenn tatsächlich mal eine preisintensive Ausgabe anfiel. Klassiker: Zahnarztrechnung und die neue Brille. Übrigens: wer aus beruflichen Gründen eine Sehhilfe benötigt (Stichwort: Computerarbeitsplatz), sollte die Kostenübernahme durch den Arbeitgeber prüfen.

Ansonsten hält sich die Rechtsprechung in letzter Zeit zunehmen zurück, was die Anerkennung von Ausgaben in diesem Bereich anerkennt. Das erscheint mal eher und mal weniger sinnvoll ...

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