Betriebsfortführung in der Insolvenz

von Oliver Gothe Syren

Betriebsfortführung in der Insolvenz

Wenn Insolvenzantrag gestellt wird und der Geschäftsbetrieb noch läuft (also nicht stillgelegt ist bzw. liquidiert wird), wird in der Regel ein vorläufiger Insolvenzverwalter vom Insolvenzgericht bestellt.

Der vorläufige Insolvenzverwalter

Das ist in fast allen Fällen ein sog. “schwacher” vorläufiger Verwalter – diese Figur ist aus Sicht der Unternehmer (des insolventen Betriebs, aber gerade auch der Geschäftspartner) höchst fragwürdig und problematisch: Selbst wenn der vorläufige Insolvenzverwalter Geschäften zustimmt, z. B. Materiallieferungen mit abzeichnet, die Bezahlung aus der Insolvenzmasse zusagt, ist dies nicht verlässlich.

Zahlungszusagen des vorläufigen Insolvenzverwalter sind nichts wert

Der sog. schwache vorläufige Insolvenzverwalter kann keine Masseverbindlichkeiten begründen – letztlich kann in einigen Fällen eine Haftung des vorläufigen Verwalters bei Zusagen begründet werden.

Nur wenn sog. Einzelermächtigungen des Insolvenzgerichts für bestimmte Materiallieferungen, Bestellungen, Dienstleistungen usw ...

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