Augen auf beim Autokauf – Datenschutz beim Auto

Moderne Autos sind kleine Datenverarbeitungsanlagen, das hat jetzt auch der Verband der Automobilindustrie erkannt. In einer gemeinsamen Erklärung mit der Konferenz der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder hat der Verband auf verschiedene im Zusammenhang mit der Nutzung von modernen Kraftfahrzeugen stehende datenschutzrechtliche Aspekte hingewiesen.

Autos erheben und verarbeiten personenbezogene Daten

Autos neueren Modells speichern Daten über ihre Nutzung und senden diese mitunter an ihren Hersteller. In Verbindung der Fahrzeugidentifikationsnummer oder dem Kfz-Kennzeichen sind so Rückschlüsse auf die Person und das Verhalten des Nutzers möglich. Bei den von einem modernen Auto erhobenen und verarbeiteten Daten handelt es sich somit um personenbezogene Daten.

Händler oder Hersteller als verantwortliche Stelle

Bei der Frage, wer für die Datenerhebung und -verarbeitung verantwortlich ist, kommt es auf den Fahrzeugtyp an. Findet die Datenspeicherung innerhalb des Fahrzeugs statt, wird in der Regel die Werkstatt zur verantwortlichen Stelle. Dort werden die Daten aus dem Datenspeicher ausgelesen.

Erfolgt eine Übermittlung von Daten aus dem Fahrzeug heraus an den Hersteller oder an einen externen Diensteanbieter, wird dieser zur verantwortlichen Stelle.

Zulässigkeit der Datenerhebung

Ob die Datenerhebung und -verarbeitung durch Autos überhaupt zulässig ist, ist umstritten. Nicht jeder Nutzer kann beim Kauf seines neuen Fahrzeugs überblicken, welche Daten von diesem erhoben werden und was anschließend damit passiert ...

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