Werkverträge bei Daimler

von Rainer Göhle
Wenn die Sau durchs Dorf getrieben wird, wird es immer wieder interessant zu erfahren weshalb. Wenn die Sau einen guten Namen hat, dann kommt es auf Details nicht so an.

Der Spiegel schildert, Daimler habe wegen bezieht sich auf Informationen, die kaum verwertbar sind. Vermutlich steht der Artikel nur im Spiegel, weil es irgendwie mit Daimler und Strafe zu tun hat. Wenige Tage zuvor waren statt 4,75 Miollionen Euro noch 9 Millionen Euro im Feuer. Wenn es um Sozialversicherung geht, wird es eher unseriös.

Bis zu drei Ebenen sollen nach Informationen von manager magazin zwischen dem Konzern und den Testfahrern existiert und profitiert haben, die Fahrer waren also zum Teil bei Sub-Sub-Subunternehmern beschäftigt. Auch zwei Daimler-Manager sollen ins Visier der Ermittler geraten sein.

Skandalös: da wurden Aufträge echt an jemand vergeben, der die dann wieder vergeben hat. Drei Ebenen! Profit! Sub-Sub! Pfui! (Unternehmen und Profit, das ist ohnehin immer sehr ekelig)

Werkverträge als solche sind nicht strafbar. Zumindest klappen die meisten Werkverträge ganz gut. Sie beauftragen eine Baufirma, die verpflichtet sich ihr Haus zu bauen, beauftragen den Fliesenleger, der dann wiederum einen anderen Fliesenleger beauftragt, weil er damit mehr verdient, keine Zeit hat oder was auch immer. Offensichtlich stehen Sie schon mit einem Bein im Knast und wissen es noch gar nicht. Gut, dass Sie nicht Daimler sind. Aber sagen wir mal: Skandal! Sub-Sub! Her mit den Millionen ...Zum vollständigen Artikel

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