Krankengeldzahlung durch Wiedervorstellungstermin in Gefahr?

Montag, den 25. Januar 2016 um 10:41 Uhr Der 5. Senat des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz hat mit Urteil vom 16. April 2015 entschieden (L 5 KR 254/14), dass die Angabe eines Wiedervorstellungstermins in einer Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung kein Indiz dafür ist, dass der Betroffene tatsächlich nur bis zu diesem Datum krankgeschrieben worden ist. Eine Frau und spätere Klägerin litt unter erheblichen Wirbelsäulen- und Schulterbeschwerden, so dass sie ihr Arzt in der Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung „bis auf weiteres“ krankgeschrieben hatte. Da der Mediziner in der Bescheinigung aber gleichzeitig einen Wiedervorstellungstermin genannt hatte, unterstellte der gesetzliche Krankenversicherungsträger, dass die Arbeitsunfähigkeit nur bis zu diesem Termin belegt war ...

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