Digitalisierung, Dekarbonisierung und Dezentralisierung oder „Was bewegt die Energiewirtschaft?“

22. Januar 2016

Energiewirtschaft

Die Erneuerbaren Energien haben maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Energiewende. Auf der Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft 2016 wurden die damit zusammenhängenden Themen diskutiert.

Vom 19. – 21. Januar 2016 fand das jährliche Spitzentreffen der Branche im Rahmen der 23. Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft statt. Hochkarätige Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten mit ca. 1.200 Teilnehmern aus mehr als 20 Ländern die aktuellen Entwicklungen der Energiewende.

Die drei „D“ beherrschen die Diskussionen

Welche Rahmenbedingungen politischer und gesetzlicher Natur gilt es zu beachten? Wie sehen mögliche neue Geschäftsmodelle aus? Und was wird zur „whats app“ der Energiebranche? Die drei „D“, d.h. Digitalisierung, Dekarbonisierung und Dezentralisierung stehen stellvertretend für die Themen, die – neben dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien und deren Marktintegration – auf der diesjährigen Tagung vorrangig diskutiert wurden.

Der „Welpenschutz“ ist vorbei

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel stellte in seiner Auftaktrede der Jahrestagung klar: Der „Welpenschutz“ für die Erneuerbaren Energien ist vorbei. Das Ausschreibungsverfahren des EEG 2016 soll den Wettbewerb zwischen den Anlagenbetreibern fördern – die Reduzierung der Kosten des Fördersystems hat nun Vorrang. Kombiniert mit festen Ausbaukorridoren soll der Zubau der Erneuerbaren effektiv gesteuert werden. Darüber hinaus soll es in den kommenden Jahren maßgeblich darum gehen, die Erneuerbaren Energien mit einem entsprechenden Ausbau der Infrastruktur zu verzahnen. In Reaktion hierauf klagten Vertreter der Finanzbranche prompt über sinkende Renditen und mangelnde Planungssicherheit für ihre Investoren. Was soll man dazu sagen? Nichts ist verlässlicher als der (Gesetzes-)Wandel ...

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