Datenbanken rasant, ausgiebig ausgesaugt: Computerbetrug?

Ein Kunde von Kreisverwaltungen sog aus ihren Grund­buch­daten­banken mit einer eigenen Software die Daten ab, statt die vom Dritt­dienst­leister der Kreise, der die Datenbanken einrich­tete, bereit­gestellte Kun­den­soft­ware zu ver­wenden. Der Kunde zahlte den Kreisen ihre Gebüh­ren für ein unbe­grenztes Konto, doch aufgrund des Ein­satzes der eigenen Software konn­ten die Kreise nicht die beim Speichern und Drucken anfal­lenden Sonder­gebühren in Rechnung stellen.

Der Dienstleister verklagte den Kunden, der die Daten en masse abrief und in Indien auswerten ließ, nach dem Computer Fraud and Abuse Act wegen Betrugs. Das Bundes­berufungs­gericht des siebten Bezirks der USA in Chicago unter­such­te die Merk­male des Computer­betrugs in seiner Entschei­dung in Fidlar Technologies v. LPS Real Estate Data Solutions am 21. Januar 2016 ausführ­lich und lehrreich ...

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